Software Architektur ist ein oft vernachlässigtes Thema, das kaum wo praxisnahe gelehrt wird. Wenn man selbst Erfahrung sammeln muss, kostet das viel Lehrgeld. Erschwerend kommt hinzu, dass die Architektur bei kleinen Projekten so nebenbei entsteht und erst bei großen Projekten zum Stolperstein wird, wenn das System z.B. unter großer Last zusammenbricht oder nicht mehr erweiterbar ist.
Es stellt sich die Frage, was man frühzeitig tun muss, um den Erfolg langfristig ermöglichen zu können. Genügt es, dass man dem agilen Ruf folgt und die Architektur einfach entstehen lässt (à la “no big upfront design”)?
Für die richtige Balance für die Stabilität und Flexibilität braucht man ein gutes Verständnis für die nicht-funktionalen Anforderungen (wie Performanz, Skalierbarkeit, Sicherheit usw.) sowie die technischen und geschäftlichen Rahmenbedingungen. Davon ausgehend kann man auf methodische Art eine Architektur entwerfen bzw. organisch wachsen lassen.
Sie werden im Seminar viele praktische Tipps erhalten und von praktischen Erfahrungen hören, wie man zu agilen Architekturen kommt.
Die Inhalte
- Was ist Software Architektur? Was macht einen guten Architekten aus?
- Welche Anforderungen treiben die Architektur?
- Wie erstellt man einen Architektur? Wie findet man dabei eine Balance zwischen Stabilität und Flexibilität, zwischen Erweiterbarkeit und Integrität, Agilität und Wartbarkeit, Gemeinsamkeiten und Variabilität?
- Wie schafft man eine erweiterbare Architektur für zukünftige Anforderungen?
- Was soll man im Hinblick auf die Performanz, Verfügbarkeit und weiteren Attributen beachten?
- Wie kann man Architekturen beschreiben, bewerten, vergleichen?
- Wie geht es weiter – mit Produktlinien-Architekturen, Unternehmensweiten Architekturen, …?

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