Wie wir zur agilen Software-Entwicklung kamen …

Im Jahr 1995 startete das C3-Projekt (Chrysler Comprehensive Compensation).

Im Jahr 1996 kam Kent Beck ins Projekt und brachte auch Ron Jeffries mit ins Projekt. Gemeinsam etablierten sie im Projekt das, was man jetzt Extreme Programming nennt.

Im Jahr 1999 hört Christoph Steindl einen Vortrag von Kent Beck über Extreme Programming an der European Software Engineering Conference (ESEC). Kent Beck versuchte damals dem versammelten Publikum von Software-Engineering Professoren klar zu machen, dass Extreme Programming diziplinierter sei, als die Vorgehensmodelle, die an den Universitäten so unterrichtet würden. Die Skepsis im Raum war spürbar - aber für Christoph Steindl war es inspirierend. Er hat die Ideen gleich aufgegriffen, darüber geredet und die Nachricht weitergetragen.

Im Februar 2001 unterzeichneten 17 Experten das Agile Manifest.

Im April 2003 unterzeichnete Christoph Steindl das Agile Manifest.

Von 2000 bis 2005 suchte (und fand) er die Balance zwischen der hilfreichen Agilität und der notwendigen Zeremonie - er wurde innerhalb der IBM ein angesehener Methodenexperte (”Method Exponent” für die IBM Global Services Method).

Er hielt Vorträge über diverse Aspekte von agiler Software-Entwicklung an IBM-internen Konferenzen und bei Entwickler-Foren.

Er hielt Seminare und Vorträge an der Universität Linz und an der Fachhochschule in Hagenberg über Scrum, Agiles Projektmanagement, Testgetriebene Entwicklung usw.

Im Jahr 2004 wurde Christoph Steindl von Ken Schwaber (dem Erfinder von Scrum) zum Certified ScrumMaster ausgebildet.

Christoph Steindl entwickelte mit Distributed Agile eine Vorgehensweise, wie er innerhalb der IBM Kundenprojekte agil abwickeln konnte, obwohl ein Teil der Mannschaft in Linz und ein Teil der Mannschaft in Indien saß.

Er sammelte dabei viele wertvolle Erfahrungen, was alles notwendig ist, damit Teams von Software-Entwicklern effektiv zusammenarbeiten können, auch wenn sie über Kontinente verteilt sind.

Im Jahr 2004 wurde er von den IBMern als eines von 4 Mitgliedern ins Kernteam der (IBM-internen) Community “Agile@IBM” gewählt.

Er veröffentlicht IBM-intern, wie man “troubled projects” vermeiden kann, indem man (statt auf mehr Prozess-Disziplin zu pochen) stärker auf agile Techniken setzt (und damit mehr gelebte Disziplin ins Projekt bringt).

Im Jahr 2005 hält Christoph Steindl an der EuroMicro Conference in Porto (Portugal) über “From Agile Software Development to Agile Businesses”.

Im Jahr 2005 gründet Christoph Steindl Catalysts und trägt die Kunde über agile Software-Entwicklung als Unternehmensberater weiter zu den oberösterreichischen Software-Entwicklern.