[43. Wispri] Agilität trotz Fixpreis

Wissensspritze am 24. Juni 2011 um 12.00 mit Christoph Steindl

Jeder, der ein Software-Projekt in Auftrag gibt, möchte gerne am Anfang wissen, was es schlussendlich kosten wird. Deshalb schreibt der Auftraggeber – bei traditioneller Abwicklung – vorab ein Lastenheft. Jeder Anbieter erstellt ein Pflichtenheft und gibt ein Preisangebot ab. Typischerweise bekommt der Billigstbieter vom Auftraggeber den Zuschlag. Schlussendlich ist doch alles komplizierter, dauert länger und über Change Requests und Folgeaufträge („vendor lock in“) zahlt der Auftraggeber schlussendlich wesentlich mehr als ursprünglich gedacht

Agile Methoden bringen dem Auftraggeber die Möglichkeit mit jedem Sprint die Anforderungen zu ändern – damit aber auch das Unbehagen vor dem “unklaren” Leistungsumfang.

Es sollen z.B. folgende Fragen diskutiert werden

Vor Beauftragung

Wie gestaltet man die Scoping Phase vor Fixpreisbeauftragung?

  • wieviel Aufwand im Pre-Sales?
  • wie methodisch?

Wie nimmt man dem Kunden das Unbehagen vor dem “Unklaren” Leistungsumfang der Software?

Nach Beauftragung

Wie verhandelt man im Fixpreisprojekt Anforderungsänderungen?
Wie schafft man Spielregeln damit Fixpreisprojekt agilen Character bekommt?
Wie bringt man Fixpreis und Agilität unter einen Hut?

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