2. Programmierwettbewerb von Catalysts

Auch heuer war der von Catalysts organisierte Programmierwettbewerb an Spannung kaum zu überbieten. Das Linzer Softwareunternehmen Catalysts GmbH richtet sich mit dem Programmierwettbewerb am 30. Mai 2008 an Schüler, Studenten und Praktiker.

“Es wird oft berichtet, dass es große Produktivitätsunterschiede bei Softwareentwicklern gibt. Das macht es besonders spannend, in einem direkten Wettbewerb herauszufinden, wo man selbst steht.” sagt Prof. Pree vom Software and Systems Research Center der Universität Salzburg.
Das nahmen sich auch heuer wieder 3 Schüler, 20 Studenten und 19 Praktiker zu Herzen, um vier Stunden lang zu zeigen, was sie können.
Nach genau 2 Stunden war Lukas Stadler mit allen 7 Stufen der Programmieraufgabe fertig (Preisgeld von 400 EUR). Lukas Stadler war übrigens auch der Sieger des letztjährigen Programmierwettbewerbs.
Knapp 3 Stunden brauchten Mag. Heinz Huber und Christian Charbula, ein Programmierer-Duo der Firma RACON Software GmbH (Preisgeld von 200 EUR).
Erst 9 Minuten vor Schluss entschied Thomas Danecker, ein Student der TU Wien, das Rennen um den dritten Platz für sich (Preisgeld von 100 EUR).
Im Anschluss an den Wettbewerb gab es noch eine Tombola, wo unter anderem zwei 24”-Monitore verlost wurden – somit hatte jeder Teilnehmer noch die Chance auf einen tollen Gewinn.

Der Programmierwettbewerb bietet Software-Entwicklern die Gelegenheit, sich anonym zu messen: Man kann sich nur dann zielgerichtet weiterentwickeln, wenn man weiß, wo man steht, und wenn man weiß, wohin man will.
Die folgende Grafik (Seite 1 aus Ergebnisse.xls) zeigt, wie lange die besten 15 für die einzelnen Stufen brauchten. Die Kurve von Lukas Stadler (Pseudonym lstadler) verläuft flach. Viele andere hatten ab der Ebene 5 sehr zu kämpfen.
Den Teilnehmern stand die Wahl der Programmiersprache frei – die ersten beiden Plätze gingen an Java-Programmierer, Platz drei an einen C#-Programmierer. Manche versuchten es in Python, C++, aber auch in Prolog.

Catalysts organisierte letztes Jahr den ersten öffentlichen Programmierwettbewerb in Linz, worauf mehrere kleinere Wettbewerbe in Kathmandu (Nepal) folgten. Heuer veranstaltet Catalysts noch zwei weitere Wettbewerbe im Rahmen der XP-Konferenz in Limerick (Irland) und im Rahmen der Agile-Konferenz in Toronto (Kanada).

Fotos vom Wettbewerb:

  • der Sieger Lukas Stadler
  • die Zweitplatzierten
    * alle Vier (Mag. Heinz Huber, Christian Charbula, Lukas Stadler, Thomas Danecker)

    Die Teilnehmer lobten die perfekte Organisation, aber auch den Testserver “CatCoder”, der die Aufgaben verteilte und die Ergebnisse der Programme der Teilnehmer automatisch prüfte.
    Catalysts entwickelte den CatCoder voriges Jahr für derartige öffentliche Programmierwettbewerbe mit der nepalesischen Tochterfirma Catalysts-Bikalpa. Seither setzt Catalysts diese Testserver-Software bei Entwickler-Schulungen ein. Außerdem hält Catalysts regelmäßig interne Wettbewerbe ab, damit alle Software-Entwickler im Team wissen, wo sie stehen, und einen Ansporn haben, sich zu verbessern.

    Die Firma Catalysts entwickelt selbst Software, setzt Kundenprojekte, bietet ein breites Schulungsprogramm an und hilft Software-Entwicklerteams, sich fokussiert zu verbessern.

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