8. Wispri: Trügerische Intuition

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In vielen Situationen verlassen wir uns auf unsere Intuition. Wir reden uns ein, dass wir bewusst rational entscheiden, aber tatsächlich trifft das limbische System für uns die Entscheidungen – und zwar emotional und noch bevor wir überhaupt bewusst nachgedacht hätten. Dieses Verhalten war Millionen Jahre vorteilhaft, hat aber in der heutigen Welt seine Grenzen.
Anhand einiger einfacher Rätsel zeigt die Wissensspritze Bereiche auf, wo unsere Intuition nicht mehr ausreicht. In vielen dieser Fälle hilft ein kleines Gedankenexperiment – so wie in der Forschung und Industrie das Experimentieren eine immer größere Rolle spielt.

Weiterführende Links und Literatur

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28. Wispri: Der Schwarze Schwan

… höchst unwahrscheinliche Ereignisse – “Schwarze Schwäne” – gibt es viel häufiger als wir denken. Wir unterschätzen systematisch ihre gewaltigen Folgen.

Die Aschewolke über Europa, das Zugunglück in Südtirol sind die jüngsten “Schwarzen Schwäne”. Es gibt sie aber auch im privaten und geschäftlichen Bereich.

Ein Bauer füttert seinen Truthahn täglich. Die Zuversicht des Truthahns wächst mit der Zahl der freundlichen Fütterungen. Sein Gefühl in Sicherheit zu sein, erreicht gerade am Tag der Schlachtung seinen Höhepunkt. Versetzen Sie sich in den Truthahn. Wir lernen durch Beobachtung. Stimmt das was nicht in der Art, wie wir lernen?

Eine Zusammenfassung des Bestsellers “Der schwarze Schwan” von Nassim Nicholas Taleb und “Die Logik des Misslingens”.

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5 Comments. Leave new

Die 8. Wissensspritze war meine 1. Wissensspritze, die ich mitverfolgt habe. Ich kann das Thema, die Darbietung und die Form als “sehr gelungen” bezeichnen. Information und Bildung auf diesem Weg ist zukunftsweisend – auch wenn man kein Informatiker ist.

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Mit den Beispielen wie im Vortrag wird man heutzutage doch fast überall konfrontiert. In der Werbung, in der Schule/Uni oder im Berufsleben.
Man denkt sich: “Das müsste doch eigentlich klappen” Aber genau das tut es nicht…ich erinner mich noch an meine Mathematik Abschlussprüfung. Eine allgemeine Frage…die durch rechnen gelöst werden sollte. Die meisten jedoch dachten sich, dass Sie die Antwort schon kennen. Die Frage war: Wieviele Stunden lebt ihr schon?
50.000 Stunden
100.000 Stunden
150.000 Stunden
200.000 Stunden

Da alle in meinem Kurs damals gleich alt waren – 16-18 – hätten es 150.000 Stunden sein müssen…das kam den meisten aber zu wenig vor und entschieden sich für 200.000 Stunden ohne zu rechnen.

Trügerische Intuition 😉

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Das sehe ich genauso. Ich finde diesen Beitrag sehr informativ und sehr akkurat zusammengefasst.

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@ Philipp Kemper:

Vielleicht handelt es sich dabei um ein Problem mit den eigenen Neigungsfächern. Ich persönlich tue mich nämlich auch recht schwer damit, Zahlen abzuschätzen. Naturwissenschaften sind aber auch nicht meine Stärke, ganz im Gegenteil zu den Sprachen, darin fälle ich meine Entscheidungen für gewöhnlich ganz intuitiv.

Insgesamt denke ich schon, dass Intuition “den rechten Weg” weisen kann, zum Beispiel, wenn es sich um zwischenmenschliche Beziehungen oder um Entscheidungsfragen handelt, die man allein mithilfe seines Wissens oder Könnens nicht beantworten kann.

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Sicherlich sind wir oft dazu geneigt uns auf unsere Intuition zu verlassen, besonders Frauen scheinen da ja den 7. Sinn entwickelt zu haben. Doch oft mals wird man eben doch getäuscht, ob es nun im Technischen ist, oder ob es um Gefühle geht, doch besonders da lässt man sich ja oft von Gefühlen leiten, doch wäre es manchmal nicht besser einfach den Mensch zu beobachten, weil man dann doch mehr sieht?
Genauso ist es bei der Technik.

Doch jeder entscheidet das wohl selbst, wobei ich denke Männer entscheiden mehr aus dem Bauch heraus, und Frauen muss wohl länger darüber nachdenken, was die Technik angeht, wäre das nicht mal eine Statistik wert?

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