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Seit 1. Jänner 2011 haben Väter im öffentlichen Dienst die Möglichkeit, einen Papamonat in Anspruch zu nehmen, also einen Monat unbezahlten Urlaub. Damit ist auch seither eine Diskussion über die Möglichkeit der Väterkarenz einhergegangen.

Aus Mitarbeitersicht liegen die Vorteile der Väterkarenz auf der Hand: Die Möglichkeit zu haben, jeden Tag mit den Kindern aufzustehen und zu spielen, sie groß werden zu sehen – das stärkt auch die Partnerschaft der Eltern.

Seit 2010 gibt es folgende Varianten, aus denen Jungfamilien wählen können.

30 Monate (Mutter) + 6 Monate (Vater)
20 Monate (Mutter) + 4 Monate (Vater)
15 Monate (Mutter) + 3 Monate (Vater)
12 Monate (Mutter) + 2 Monate (Vater)

Wir haben uns mit einem unserer Kollegen unterhalten, der seine Karenz gerade genießen darf. Peter arbeitet seit genau 3 Jahren bei Catalysts und ist seit kurzem Vater des kleinen Simon Benedikts.

Wann habt ihr beschlossen die Karenz aufzuteilen? Deine Frau ist ja ebenfalls berufstätig. Wie lange bleibst du zuhause?
Wir haben uns eigentlich von Anfang an für das einkommensabhängige 12+2 Karenzmodell entschieden, da meine Frau auch nicht zu lange von ihrem Beruf wegsein wollte. Wir haben einen kompletten Rollentausch vollzogen. Ich bin jetzt der Hausmann der putzt, kocht, wäscht und sich natürlich auch tagsüber um den Sohn kümmert und meine Frau geht Vollzeit arbeiten

Hattest du Ängste oder Sorgen deinen Arbeitsplatz zumindest kurzfristig zu verlassen
Die Angst war auf alle Fälle vorhanden, da ich mich doch für 2 Monate aus sehr vielen laufenden Projekten zurückgezogen habe. Wichtig war mir hierbei,  dass ich alle wichtigen Informationen an meine Kollegen weitergegeben habe, damit die Projekte anstandslos weiterlaufen.

Wie hast du deinen Arbeitsplatz verlassen? Wer kümmert sich um deine Angelegenheiten?
Ich habe so gut es geht – wie oben beschrieben – an Kollegen übergeben, die schon im Projekt involviert waren, damit die Learning Curve auf Catalysts Seite nicht zu steil ist und auf Kundenseite die Personen schon bekannt waren, damit da keine zusätzlichen Schwierigkeiten auftreten würden.

peterpeter1

 

 

 

 

 

 

 

Vielerorts nehmen Jungväter die Möglichkeit der Väterkarenz nicht in Anspruch. Sie fürchten, den Vorstellungen der Arbeitgeber zu widerstreben. Dabei stellen sich bei der richtigen Herangehensweise auch große Vorteile für das Unternehmen heraus.

Das ganze funktioniert natürlich nur dann, wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen und die Abwesenheit der Kollegen kompensieren. Man muss sich als Firma also dementsprechend aufstellen, Wissen in viele Köpfe verteilen, Synergien schaffen, rechtzeitig planen, um Ausfälle möglichst schnell und gut kompensieren zu können. Das hat auch einige positive Nebeneffekte, da man dadurch auch gegen weniger planbare Ausfälle (Krankheiten, Kündigungen) nicht so sehr angreifbar ist.

Stolz können wir bei Catalysts allemal sein: alle jungen Eltern unter den Mitarbeitern (die Väter wie auch die Mütter) haben ihren Anspruch auf Karenz genommen.

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