Die ursprüngliche Triebfeder beim ersten Catalysts Coding Contest 2007 war ein Experiment, bei dem Daten zu Pair Programming und testgetriebener Entwicklung gesammelt werden konnten. Dazu war der Antritt als Einzelkämpfer oder im Team möglich, und die Aufgabenstellung konnte im Gesamten oder Level für Level gelöst werden.

Ziele dieses Forschungsprojekts

  • aufzeigen, wie man im Rahmen von Programmierwettbewerben empirische Forschung betreiben kann, um herauszufinden, welche Techniken und Vorgehensweisen der agilen Software-Entwicklung nachweislich besser funktionieren
  • entsprechende Analysen und Auswertungen erstellen und die Ergebnisse auf Konferenzen vorstellen
  • agile Forscher und empirische Forscher auf die Möglichkeiten aufmerksam machen
  • mit Forschern diverser Universitäten eng zusammenarbeiten

Methoden bzw. Vorgangsweise

Martin Kitzler stellte in seiner Diplomarbeit Forschungshypothesen auf und sammelte beim 14. CCC erneut Daten. Die Auswertung ergab durchaus unerwartete Ergebnisse.

Wissenschaftlicher Artikel und Vortrag

Wir haben gemeinsam mit den Forschern der TU Wien (Prof. Stefan Biffl, DI Dietmar Winkler) unsere Ergebnisse in einem wissenschaftlichen Artikel zusammengefasst und im wissenschaftlichen Track der XP2013-Konferenz vorgetragen.

Worshop an der XP2012-Konferenz

Die XP-Konferenz ist die größte europäische Konferenz für agile Software-Entwicklung. Wir haben deshalb an dieser Konferenz einen wissenschaftlichen Workshop organisiert, vorbereitet und am 24. Mai 2012 in Malmö (Schweden) gehalten.

Workshop am ISERN-Meeting

Das ISERN-Meeting ist das weltweit größte jährliche Treffen der empirischen Forscher im Bereich Software Engineering. Wir haben am 18. September 2012 in Lund (Schweden) einen Workshop gehalten.

Neuheit

Es gab bisher weltweit keine großangelegten Experimente in Richtung agiler Software-Entwicklung.

Der Catalysts Coding Contest – heute

Der CCC ist heute fixer Bestandteil von Catalysts. An drei Terminen und insgesamt 5 Austragungsorten findet der Programmierwettbewerb jährlich statt. Die Anzahl von 400–500 Teilnehmern an diesem Large-Scale Experiment erlaubt statistisch signifikante Auswertungen und Schlüsse, z.B.: Pair Programming ist nicht schneller, führt zu mehr Aufwand, reduziert die Fehler nicht – jedenfalls nicht bei Programmierwettbewerben. Auch Fragen wie „Ist TDD schneller?“ oder „Welche Programmiersprache eignet sich am Besten zur Lösung der jeweiligen Problematik?” weden nach dem Contest ausgewertet und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Du möchtest beim nächsten CCC mitprogrammieren? Alle Informationen findest du auf contest.catalyst

Ihr Ansprechpartner

Christian Federspiel

Geschäftsführer

+43 664 340 04 86

federspiel@catalysts.cc

Profile on Xing, Skype

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