Interner CCC

Bei Catalysts hat’s heute am Vormittag einen internen Programmierwettbewerb gegeben.

Die Aufgabe war auf eine Stunde angelegt und hatte 3 Levels.
15 Leute waren am Start, 5 Leute schafften innerhalb einer Stunde alle drei Levels.

Im Diagramm sieht man, dass ich beim zweiten Level als Dritter noch ganz gut im Rennen lag. Auf dem Weg zum dritten Level bin ich dann halt von ein paar überholt worden und habe schlussendlich den guten 6. Platz erreicht.

In der Tabelle sieht man, dass die Teilnehmer für den ersten Level ganz unterschiedlich lange gebraucht haben. Dev lag z.B. beim ersten Level nur ganz knapp hinter Klaus.

Harald Vogl, Biru Sainju, Suvash Sedhain und Sabbir Manandhar sind neu im Team. Gratulation an Harald für den tollen Einstand.

Es war wie immer extrem spannend – außer mir möchte keiner der Letzte sein.

Aus Management-Sicht “kostet” ein interner Programmierwettbewerb etwa 2h pro Teilnehmer (mit Vorbereitung, 1h Programmieren und kurzer Nachbesprechung) sowie die Vorbereitung des Beispiels (etwa 2 Tage) – bei 15 Teilnehmern sind das 46 Arbeitsstunden bzw. 2.300 EUR (bei einem Stundensatz von 50 EUR).

Aus Management-Sicht “bringt” ein interner Programmierwettbewerb allerdings auch einen tollen Ansporn und Anreiz im Team:

  • jeder möchte möglichst gut abschneiden
  • die bisherigen Stars wollen weiterhin glänzen
  • die Neulinge wollen Stars überholen
  • wer beim letzten Mal einen schlechten Tag gehabt hat, möchte sich diesmal besser platzieren

Durch diese Art der internen Wettbewerbe wird ganz klar, wer unter Zeitdruck wie schnell Lösungen produzieren kann. Unser Team “verträgt” diese Herausforderung. Jeder von uns hat genügend Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein für den Wettkampf und Vergleich mit den anderen.

Schwächeren Teams würden solche Wettbewerbe wohl ablehnen bzw. es würden sehr schnell große Spannungen im Team entstehen.

Was der interne Programmierwettbewerb auch noch bringt: Wir wissen jetzt, dass man das Beispiel in 30-60 Minuten lösen kann. Es kommt uns unwahrscheinlich vor, dass es jemand wesentlich schneller schaffen kann.
Somit heißt es für uns: wenn wir das Beispiel noch um 1 bis 2 Levels ausbauen, können wir es bei einem großen, vierstündigen Programmierwettbewerb einsetzen. Das heißt, dass wir dadurch auch die drei großen Risiken adressieren:

  • Wird die Aufgabenstellung schwer genug aber nicht zu schwer sein?
  • Wird die Aufgabenstellung verständlich sein?
  • Passen die Beispiellösungen?
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